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Schloss Osterstein erstrahlt im neuen Glanz

Zwickau, Schloss Osterstein in Zwickau, errichtet im 12. Jahrhundert als landesherrliches Residenzschloss, wurde 1963 dem Verfall preisgegeben. Der durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz geförderte Wiederaufbau von Schloss Osterstein, wurde auch aus Erträgen der GlücksSpirale unterstützt. Jetzt ziehen 130 pflegebedürftige Senioren in das altehrwürdige Gemäuer ein.
Schloss Osterstein

Die Zwickauer hatten nicht mehr so recht daran glauben wollen, dass das Schloss Osterstein im Herzen der Stadt wirklich wieder einmal in altem oder besser in neuem Glanz erstrahlt. Am 7. November 2008 war es aber so weit. Offiziell wurde an diesem Tag der Schlüssel von Bauleiter Dirk Georgi an die Hausdirektorin der Seniorenwohnanlage Schloss Osterstein, Barbara Köhler, übergeben.

Über 700 Jahre Geschichte

Die Geschichte des Schlosses reicht bis in das Jahr 1292 zurück. Die hier erstmals urkundlich erwähnte Burg wurde 1403 infolge eines Stadtbrandes Opfer der Flammen und anschließend abgerissen. Erst in den Jahren 1587 bis 1590 entstand die bekannte Renaissanceanlage unter der Federführung von Kurfürst Christian I.

Infolge des Siebenjährigen Krieges wurde es 1770 zu einer Strafanstalt und nach 1835 weiter ausgebaut, in der bis 1963 zum Teil bekannte Persönlichkeiten inhaftiert waren, darunter der Mitbegründer der Deutschen Sozialdemokratie, August Bebel, sowie der Abenteuerschriftsteller Karl May.

Nach dem Ende der "Kerkergeschichte" wurde das Schloss letztendlich dem Verfall preisgegeben. Es waren Idealisten, die nach der deutschen Wiedervereinigung die Hoffnung nicht aufgeben wollten, das Schloss in neuem Glanz erstrahlen zu lassen. Um dies zu realisieren, benötigte man aber private und öffentliche Investitionen in Höhe von insgesamt 19 Mio. Euro.

Nach und nach werden jetzt 130 pflegebedürftige Senioren in das altehrwürdige Gemäuer einziehen, das in bestimmten Bereichen und durch vielfältige kulturelle Veranstaltungen auch der Öffentlichkeit zugänglich sein wird.

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