Startseite / Über uns / Mittelverwendungen

Prälatenhaus Meißen

Meißen, GlücksSpirale unterstützt detailgetreue Erneuerung In Meißen, die Wiege Sachsens, finden Sie dank der 1000-jährigen Geschichte viele kulturelle Höhepunkte. Ob Porzellan, Wein oder wunderbare historische Baudenkmäler. Eines davon ist das Prälatenhaus, Rote Stufe 3. Als Oberbürgermeister der Stadt bin ich froh, dass die Deutsche Stiftung Denkmalschutz uns mit den Mitteln bei der Sanierung des über 500 Jahre alten Baudenkmales geholfen hat.
Prälatenhaus Meissen
Der Baudezernent der Stadt Meißen, Steffen Wackwitz, freut sich über die gelungene Sanierung des fast fünfhundert Jahre alten Prälatenhauses.
Meißener Prälatenhaus

GlücksSpirale unterstützt detailgetreue Erneuerung

Es ist ein 500 Jahre altes Kleinod in der Altstadt von Meißen, doch es braucht dringend Hilfe: Das Prälatenhaus mit der schönen Adresse Rote Stufen 3 am Domberg, gelegen zwischen Landesgymnasium St. Afra und Albrechtsburg.

Erbaut 1509 für den bischöflichen Prälaten und kaiserlichen Notar Nicolaus Heynemann, hat es zu DDR-Zeiten sehr gelitten und galt in den 1980er-Jahren als einsturzgefährdet. Inzwischen wurde das Haus liebevoll saniert. Die Außenmauern und die Fassade sind seit vorigem Jahr detailgetreu erneuert, die Gerüste sind gefallen.

Auch das Erdgeschoss und große Teile des ersten Obergeschosses sind bereits wunderschön restauriert, sie stehen Gästen zur Nutzung offen.

Kleinod im Herzen Meißens

Das Gebäude an den Roten Stufen, das über Jahrhunderte hohen Amtsträgern des Meißener Domkapitels als Wohnhaus diente, ist nur zu Fuß zu erreichen. Es zählt zu den ältesten und wertvollsten Baudenkmälern der Stadt. Insbesondere die Wandmalereien aus der Erbauungszeit gehören zu den wertvollsten Zeugnissen der Wohnkultur des frühen 16. Jahrhunderts. Das äußerlich der Spätgotik verpflichtete Gebäude liegt am südlichen Burgberg unterhalb des ersten Burgtors. Die künstlerisch gestalteten Innenräume sind großflächig in Freskotechnik mit Porträtdarstellungen, lateinischen Spruchbändern, Heiligenbildern und floralen Ornamenten bemalt. Diese Schätze waren jahrhundertelang überputzt und wurden erst 1990 wieder entdeckt. Inzwischen ist das Gebäude für Einzel- und Gruppenführungen geöffnet, die Räume im Erdgeschoss können zudem gegen eine Spende für Veranstaltungen gemietet werden.

Nach oben
0800 7546496
kostenlos aus allen Netzen