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DRK-Altenpflegeheim in Dresden-Pieschen

Dresden, Für jeden steht ein Gläschen Sekt auf den Tischen und während einer kurzen Spielpause gibt es die symbolische Scheckübergabe durch den Geschäftsführer der Glückskontor Lotto-Vertriebs-GmbH, Niederlassung Dresden, Steffen Diwisch, an die Heimleiterin Barbara Fleck. 10.000 Euro stehen auf dem überdimensionalen Scheck und da staunen die Heimbewohner, glänzen freudig ihre Augen. Dann knallt der Sektkorken und es gibt ein Prosit – es klingen die Gläser beim Anstoßen.
DRK-Altenpflegeheim Pieschen

Neue Wohnlichkeit

Der Raum, der sich im 5. Stock des 2002 erbauten Heimes befindet und wo Veranstaltungen wie Heimbeiratssitzungen, Geburtstagsfeiern, Andachten, Gottesdienste oder lustige Spielenachmittage stattfinden, wurde in den vergangenen Wochen generalüberholt und von dem Geld der GlücksSpirale mit neuen Möbeln und einem Sonnenschutz vor den Fenstern ausgestattet.

Die sechs Tische und 24 Stühle wurden an die Bedürfnisse ihrer Nutzer angepasst: So sind die Tischplatten so hoch, dass sie von Rollstuhlfahrern unterfahren werden können. Die Stühle verfügen über eine besondere Sitzfläche und Armlehnen, die für jeden der 70 Heimbewohner ein eigenständiges Aufstehen und sicheres Sitzen ermöglichen. Und auch die hellere Farbe (beige) finden die Heimbewohner viel hübscher als vorher die dunklen Bezüge.

Zwar wurde das Haus 2002 neu gebaut, aber der Verschleiß ist groß und da muss schon eher mal was erneuert werden, berichtet die Heimleiterin, die 2009 das Geld beantragt hatte und nun überglücklich war, als sie im Juni erfuhr: Es wird etwas mit dem beantragten Geld.

Die Möbel sind übrigens eine Sonderanfertigung vom Wirtschaftsbund Sachsen, das Geld bleibt also bei unseren Handwerkern im Freistaat, merkt die Heimleiterin noch an. "Und wir haben noch einige Ideen und Wünsche, damit es den Heimbewohnern, die im Durchschnitt 86 sind, an nichts fehlt. Wir werden uns also wieder um Fördermittel bewerben".

Die fast 90-jährige Gertrud Guhlig meint zum Schluss noch verschmitzt: "Wir sind alle sehr dankbar und wollen nun die Himmelfahrt noch ein wenig verschieben." Recht hat sie!

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