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10.000 Euro für das Rittergut Helfenberg

Dresden, Schon seit ihrer Kindheit kennen die Restauratorin Susanne Launer und der Architekt Burkhard Seidel aus Dresden das unweit der Elbmetropole gelegene Rittergut Helfenberg. Das Herrenhaus des Ensembles entstand 1535 im Renaissancestil. Im Jahr 1775 erfolgte ein Neubau des Gebäudes nach Plänen von Johann Gottfried Kuntsch, das seither verstärkt auch als Schloss Helfenberg bezeichnet wurde und sich auf halbem Weg zwischen den Elbschlössern und Schloss Pillnitz befindet.
Übergabe des symbolischen Schecks

Nach wechselnden Besitzern im Verlauf der Jahrhunderte erfüllte sich das Paar 2006 mit dem Erwerb des schon lange verfallenden Gebäudeensembles auch einen wundervollen kleinen Lebenstraum. Und bis heute hat dieser sie nicht losgelassen.

Stück für Stück begannen die beiden das unter Denkmalschutz stehende Ensemble mit vielen erhaltenswürdigen Details instand zu setzen. Der Verfall konnte aufgehalten werden, aber so manches der Restaurierungsvorhaben und Detail musste warten, weil die Gelder fehlten. Stück für Stück geht es voran und wovon sich Besucher beim Tag des offenen Denkmals überzeugen konnten. Umso größer die Freude als die Eigentümer erfuhren, dass sie aus den Mitteln der Glücksspirale zum 2. Mal einen 10.000 Euro Scheck bekommen, der für die Fertigstellung der Außenfassade – anvisiert ist der April 2019 - eingesetzt werden sollen. Die 20 spätbarocke Fenster im Dachgeschoß wurden vom letzten Spendenscheck erneuert und ebenso wie die Beschläge für den Hauseingang. „Der neuerliche Scheck ist eine tolle Sache und hilft uns weiter wichtige Details des Gebäudes in Angriff zu nehmen.“, so die beiden Scheckempfänger.

Dr. Sebastian Storz vom Ortskuratorium Dresden der Deutschen Stiftung Denkmalschutz überbrachte gemeinsam mit Steffen Diwisch von Sachsenlotto in der letzten Aprilwoche den symbolischen Scheck. Er verwies dabei darauf, dass hier ein Einmaliges geschaffen wurde und der Bau von überregionaler und zugleich stilprägender Bedeutung für ein Ensemble des Klassizismus.

Das Rittergut ist eines von über 770 Denkmalen in Sachsen das durch Mittel der Deutschen Stiftung Denkmalschutz und der Glücksspirale Sachsen in Sachsen gefördert werden konnte.

Text/Foto: Jürgen Männel

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